Rückblick

Rückblick Kirchenjahr 2017
Rückblick Kirchenjahr 2018

Sonntag, 15. 9. 2019 
Haus der Johannesgemeinde
11:45 Uhr: Matinée

Robert Schumanns Kinderszenen
Carl Reinecke: Kinderlieder
Regina Dahlen, Sopran
Beate Rux-Voss, Klavier

Freitag, 13. 9. 2019
Haus der Johannesgemeinde
19:30 Uhr: Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Klavierwerke und Lieder mit Moderation; Briefe
Beate Rux-Voss, Klavier
Silke Schwarz, Moderation und Gesang

Dienstag, 10. 9. 2019
Haus der Johannesgemeinde
18:30 Uhr: Folkloretanz


Samstag, 7. 9. 2019
Johanneskirche Saarbrücken
16 Uhr: Clara Schumann
Orgel und Klavier: Beate Rux-Voss

Samstag, 24. 8. 2019
Haus der Johannesgemeinde
20:30 Uhr: al gusto Italienischer Abend

Werke von Marcello, Cimarosa, J. S. Bach (Italienisches Konzert)
Andreas Vogel, Oboe
Beate Rux-Voss, Klavier

Dienstag, 13. 8. 2019
Turun tuomiokirkon (Dom von Turku)
20 Uhr
Orgelkonzert
Beate Rux-Voss

Sonntag, 11. 8. 2019
Dom von Helsinki
Orgelkonzert
Beate Rux-Voss

Donnerstag, 25. bis Sonntag 28. 7. 2019
Chorfahrt des Figuralchor an den Bodensee

Samstag, 27. 7. 2019
18 Uhr Auferstehungskirche Überlingen
Chorkonzert des Figuralchor
Werke von Distler, Bach u.a.

Mittwoch, 24. 7. 2019
18 Uhr Kurpfälzisches Museum
Bürgersingen
Figuralchor und Kantorei

Freitag, 19. 7. 2019
15.30 Uhr Haus der Johannesgemeinde

Sommerfest Spatzen- und Lerchenchor

Sonntag, 14. 7. 2019
20 Uhr Haus der Johannesgemeinde
Jubiläumskonzert
25 Jahre Figuralchor Heidelberg

Hugo Distler: Totentanz
Thomas Gabriel, Lebenstanz (Uraufführung)
J. S. Bach: Motette

Sonntag, 7. 7. 2019
12 Uhr Haus der Johanneskirche
Käpt´n Noahs schwimmender Zoo
von Joseph Horovitz & Michael Flanders
Nachtigallenchor detr Johannesgemeinde

Gigi Yau, Klavier 
Beate Rux-Voss, Leitung
Eintritt frei; Spende erbeten!
 
Dienstag, 2. 7. 2019
19.30 Uhr Johanneskirche
Benefizkonzert

u.a. Corelli, Beethoven, Rheinberger
Arbeitskreis Scherzo der Fachschaft Medizin Heidelberg
Eintritt frei; Spende für Förderkreis Bonn erbeten!
 
Montag, Johannistag, 24. 6. 2019
15.30 Uhr vor dem Gemeindehaus
 Singen mit dem Spatzenchor bei Kaffee
19 Uhr Haus der Johannesgemeinde
  "Die lebensgeschichtliche Bedeutung von
  Schwangerschaft und Geburt"
Dr. Ludwig Janus (Vortrag)
20 Uhr Haus der Johannesgemeinde
  "Die Zeit zum Färben" mit der
  Kantorei und Band

Christoph Georgii
Beate Rux-Voss

Donnerstag, 13. bis Dienstag 18. 6. 2019
Offene Chorreise nach Paris

Sonntag, 16. 6. 2019
12 Uhr Saint Sulpice
Paris, Saint-Germain-des-Prés
Konzert Chor und Orgel
Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach u.a.
Reisechor der Johannesgemeinde Heidelberg-Neuenheim
Daniel Roth, Orgel
Beate Rux-Voss, Leitung

Samstag, 15. 6. 2019
18 Uhr Église Luthérienne Saint-Jean
CONCERT CHORAL
« JAUCHZET DEM HERRN, ALLE WELT »

Église Luthérienne Saint-Jean
147, rue de Grenelle, 75007 Paris
OEuvres entre autres de Heinrich Schütz,
Jean-Sébastien Bach (Der Geist hilft unser Schwachheit auf,
Ich lasse dich nicht) & Josef Rheinberger
Beate Rux-Voss, Leitung

Mittwoch, 12. 6. 2019
20 Uhr Christuskirche
Orgelkonzert "Windgestalten" an zwei Orgeln
Krämer-Orgel:
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Chorlabearbeitung über "Allein Gott in der Höh´sei Ehr!" BWV 662
Walcker-Orgel:
PHILIPP WOLFRUM (1854-1919)
Zweite Sonate E-Dur, op.10
CLARA SCHUMANN (1819-1896)
Caprice à la Boléro op.5
(Orgelbearbeitung: Beate Rux-Voss) 
ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Fuge über den Namen Bach op.60
CLARA SCHUMANN (1819-1896)
Präludium und Fuge B-Dur op.16 Nr.2
(Orgelbearbeitung: Joachim Dorfmüller)
FRANZ LISZT (1811-1886)
Präludium und Fuge über Bach
Beate Rux-Voss, Orgel

Pfingstmontag, 10. 6. 2019
11 Uhr St. Raphaelkirche
Ökumenischer Gottesdienst mit Taufgedächtnis

Christoph Hauschild: Pfingsthymnus
Heinrich Schütz: Psalm 100
Julika Birke: Sopran; Julius Steyer: Bariton
Ralph Dinu-Biringer, Reinhard Fahrenholz: Trompete
Georg Bießecker, Kristina Jahns: Posaune
Andrea Csollany: Tuba; Luis Chavarría: Pauken
Christian Eppel: Klangbaum; Gigi Yau: Klavier
Kirchenchor St. Raphael & Kantorei der Johannesgemeinde
Melanie Wolber & Beate Rux-Voss: Leitung & Orgel
Pfarrer der Neuenheimer Ökumene

Sonntag, 9. 6. 2019
Dreieinigkeitskirche Eschweiler
18 Uhr Orgelkonzert 
zur Einweihung der Orgelerweiterung
Beate Rux-Voss, Orgel
Festakt : Die „Königin der Instrumente“

Würdevoller Auftakt: Mit einem Festgottesdienst in der gut besuchten Dreieinigkeitskirche starteten die Feierlichkeiten zur Erweiterung der von-Beckerath-Orgel. 
Foto: A. Röchter 
In der Dreieinigkeitskirche wurde an Pfingsten die Erweiterung der Orgel gefeiert. 
...
„Einige wenige Register fehlen noch.“
...
Dies tat dem den Festtag abschließenden Konzert mit Beate Rux-Voss aus Heidelberg jedoch nicht den geringsten Abbruch. Die Ausnahmeorganistin startete mit der weltberühmten „Toccata & Fuge d-Moll“ von Johann Sebastian Bach, um das Instrument und die Zuhörer anschließend mit anspruchsvollen Werken von Sigfrid Karg-Elert, Olivier Messiaen, Naji Hakim sowie einer von Tobias Zuleger bearbeiteten Version von Gershwins „Rhapsodie in Blue“ herauszufordern. Stehend dargebrachter Applaus war die Reaktion der spürbar beeindruckten Konzertgäste nach dem Konzert und dem Verklingen des letzten Tons.
aus: Aachener Nachrichten vom 10.6.2019

Samstag, 1. 6. 2019
20 Uhr Jesuitenkirche

Orgelkonzert
Beate Rux-Voss, Orgel

Samstag, 25. 5. 2019
20 Uhr Peterskirche
Josef Haydn: „Die Jahreszeiten“

Camerata Vocale; Sinfonia 02
Heike Heilmann, Sopran
Hans Jörg Mammel, Tenor
Thomas Scharr, Bariton
Beate Rux-Voss, Leitung


Sonntag, Kantate, 19. 5. 2019
10 Uhr Johanneskirche
Konfirmationsgottesdienst
Mitwirkung des Figuralchor
Beate Rux-Voss, Leitung
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann 

Freitag, 17. 5. 2019
Ev.-luth. Kirche Flensburg-Adelby
20 Uhr Orgeleinweihung
Beate Rux-Voss, Orgel

Die neue Orgel kann auch Konzert
Künstlerische Feuertaufe für das neue Instrument in St. Johannis Adelby erfolgreich
Christoph Kalies Tarup Seit einer Woche ist sie offiziell im Einsatz, die neue Orgel der Kirche St. Johannis Adelby, und hat sich im Alltag bereits vielfältig bewährt. Am vergangenen Wochenende nun die künstlerische Feuertaufe: Die Heidelberger Konzert-Organistin Beate Rux-Voss war angereist, um dem staunenden Publikum zu zeigen, was drinsteckt im Neubau der Kieler Firma Paschen und ihres Chefs Roland Moncynski.
Rux-Voss begann mit dem Orgel-Schlager schlechthin: Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata und Fuge in d-Moll, die sie stilsicher mit Prinzipal- und Holzklängen registrierte. Bei hochvirtuosem Zugriff und flexibler Tempogestaltung kam das Renommierstück mit angenehm intimem Sound daher – was nicht zuletzt ein Beweis für die sorgfältige akustische Anpassung an den Kirchenraum ist, die die Paschen-Crew ihrem Opus 190 zuteilwerden ließ.
Fröhlicher Ritt durch die Epochen Das war auch im weiteren Verlauf des Programms zu hören, das Beate Rux-Voss als fröhlichen Ritt durch die Epochen angelegt hatte. Vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik, mal mit zarten Flötenstimmen, archaischem Bordun oder Dulzian getönt, mal mit festlicher Mixtur Trompete ausgestattet oder mit anderen wunderbar warmen und teilweise fast schon geheimnisvollen Klängen registriert. Lediglich die französisch-romantische Orgelsinfonik war hier ausgespart – aber dass Paschens Wunderwerk mit seinen 26 Registern auch hierfür die passenden Sounds bereit hält, konnte man bei Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate Nr. 6 in d-Moll hören.
Erfrischend auch, dass weniger die liturgisch inspirierten schweren Brocken der Orgel-Literatur zum Zuge kamen als vielmehr unkonventionelle, leicht verspielte Werke – ganz im Sinne des Programm-Mottos „Happy Pipes“. Das „Capriccio sopra Cucu“ des Barockmeisters Johann Kaspar Kerll etwa kam mit sanften Flötenstimmen als putziges Plädoyer für den Artenschutz daher. Rettet den Kuckuck! Clara Schumanns „Caprice à la Boléro“ brachte mit markanten Tonwiederholungen und typischem Schreitrhythmus spanisches Flair in die norddeutsche Kirche. Hochvirtuos gestaltete Rux-Voss das Scherzo in g-moll des Spätromantikers Marco Enrico Bossi. Und in der Orgelbearbeitung von Peter Tschaikowskis „Valse des Fleurs“ aus der Nussknacker-Suite legte die Heidelbergerin auf der Königin der Instrumente ein Gefühl fürs Rubato hin, dass auch einen gewissen Walzerkönig überzeugt hätte. Das 2008 komponierte Stück „I love the colourful world“ des libanesisch-französischen Komponisten und Organisten Naji Hakim schlug den Bogen zur Gegenwart – mit leicht jazzigen Einschlägen. Die kamen noch deutlicher bei der Zugabe: bei einem „Jazzstück für Orgel“ von Thomas Roß. Dank Beate Rux-Voss ist nun also klar: Adelbys neue Orgel kann auch Konzert!


Samstag, 11. 5. 2019
Haus der Johannesgemeinde
20:00 Uhr: Jazziges zum Träumen
Jazzvokalensemble „foursome“


Sonntag, Micericordias Domini, 5. 5. 2019
10 Uhr, Johanneskirche
Kantatengottesdienst
J. S. Bach: Kantate „Sei Lob und Ehr'“, BWV 117

Kantorei und Gäste
Capella johanni, Barockensemble
Beate Rux-Voss, Leitung
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann

Freitag, 3. 5. 2019
18 Uhr Heiliggeistkirche
Ausstellung mit Bildern von Nico Cappiello

Nachtigallenchor und Kantorei
Beate Rux-Voss, musikalische Leitung und Orgel

Quasimodogeniti, 28. 4. 2019
10 Uhr Johanneskirche
Gottesdienst mit Taufe

Buccinate Deo
Stefan Mack, Orgel
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann 

Ostersonntag, 21. 4. 2019
10 Uhr Johanneskirche
Gottesdienst mit festlicher Musik für Trompete und Orgel

Almut Rux, Trompete
Beate Rux-Voss, Orgel
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann 

Karfreitag, 19. 4. 2019
18 Uhr Johanneskirche
NOUS SOMMES NOTRE-DAME
Orgelmusik von Pariser Komponisten
in Verbundenheit mit unseren
französischen Schwestern und Brüdern

Beate Rux-Voss, Orgel

Montag, 15. 4. 2019
19 Uhr Johanneskirche
Musik zur Passion
Vokalensemble



Das “Stabat mater” (lateinisch für ‚Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat.
Maria wird so zum Vorbild in der "compassio", dem Mitleiden mit ihrem Sohn. Am Ende steht die Hoffnung auf Erlösung durch Christi Leiden, Sterben und Auferstehen: "Mach, dass meiner Seele die Herrlichkeit des Paradieses geschenkt wird“.

Sonntag, Judika, 7. 4. 2019
10 Uhr Johanneskirche
Gottesdienst zum Wunder des Lebens:
H. Bach: Kantate „Ich danke dir, dass ich so wunderbar gemacht bin“
J. S. Bach: Motette  „Lobe den Herren“




Heinrich Bach (1615-1892)
ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tod seines Vaters  Johannes Bach übernahm sein ältester Bruder Johann die weitere Erziehung und unterwies ihn im Orgelspiel. 1635 trat er in die von Johann Bach geleitete Erfurter Ratsmusikanten-Compagnie ein und war von 1635 bis 1641 Ratsmusikant in Erfurt. Im Jahre 1641 erhielt er das Organistenamt an der Arnstädter Liebfrauen- und Oberkirche, das er bis zu seinem Tode versah. 1642 heiratete er Eva, die jüngere Tochter des Suhler Stadtpfeifers Hoffmann, deren ältere Schwester Barbara die erste Frau Johann Bachs war. Aus der Ehe gingen sechs Kinder, darunter drei musikalisch hoch begabte Söhne, hervor.
Seine Kompositionen sind fast vollständig verlorengegangen. Nur das klangvolle, im venezianischen Stil geschriebene geistliche Konzert „Ich danke dir, Gott“ hat sich glücklicherweise in der Musikaliensammlung der Erfurter Michaeliskirche erhalten.

Text: Psalm 139, 14

Ich danke dir, Gott, dass ich wunderbarlich gemacht bin. Wunderbarlich sind deine Werk, und das erkennet meine Seele wohl.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Die musikalische Schönheit der Motetten Johann Sebastian Bachs wird durch keinen Geringeren als W. A. Mozart bezeugt, dem bei einem Anhören von „Singet dem Herrn“ von den Leipziger Thomanern im November 1789 sagte: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich etwas lernen lässt!“
Und Richard Wagner rühmt „den lyrischen Schwung der rhythmischen Melodie, der wie durch ein Meer von harmonischen Wogen brause.“ In einem Brief an Goethe verheißt Zelter dem Freunde, er würde sich, wenn es ihm vergönnt wäre, der Aufführung einer Bachschen Motette beizuwohnen, „im Mittelpunkte der Welt“ fühlen.
Die um 1727 von Bach geschriebene doppelchörige Motette ist ein Gipfel absoluter Vokalmusik.
Sie ist eine einzige Aufforderung zum Singen, Spielen, Tanzen, Loben und Sichfreuen. Das nähert sich den Jubilus, der dem heiligen Augustinus als Inbegriff der Gottesverehrung erschien, und der Vorstellung eines „absoluten Singens“. Man ist unmittelbar an eine Randbemerkung erinnert, mit der Bach in seiner Bibel Exodus Kap. 15, Vers 20-21 kommentierte: „Erstes Vorspiel, auf 2 Chören zur Ehre Gottes zu musicieren,“ Im Bibeltext selbst ist von der Prophetin Mirjam und den ihr folgenden Weibern die Rede, welche einen Zug „mit Pauken und Reigen“ zur Ehre des Höchsten veranstalten.
Die beiden Chöre haben Eigencharakter und sind zugleich kunstvoll ineinander verwoben: Ruhe in der Bewegtheit. Wie leicht ist die tänzerische Fuge „Die Kinder Zion“ in die Mehrchörigkeit eingelassen!  Im zweiten Teil alternieren der Choral „Wie sich ein Vater erbarmet“ und die Aria „Gott, nimm dich ferner unser an“. Der dritte Teil beginnt mit den Worten „Lobet den Herrn in seinen Reichen“ in blockhafter Doppelchörigkeit und endet mit einer vierstimmigen Fuge „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn, Halleluja!“, die an ein Passepied erinnert. Damit hat Bach de Dreisätzigkeit des Instrumentalkonzerts italienischer Prägung, in origineller Weise in die Vokalmusik übernommen.
Deutlich scheint Bachs Sinn für Proportionen auf: Die Motette beginnt und schließt im Dreiertakt- nicht nur Ausdruck einer tänzerischen Beschwingtheit, sondern auch der ursprünglich theologischen Vorstellung eines „tempus perfectum“ . In der autographen Partitur steht, dass man eine weitere Choralstrophe mit vertauschten Chören – ein zweitesmal singen soll. (Martin Geck)
Um den Gottesdienstrahmen heute nicht zu sprengen, verzichten wir aber darauf.  

I: Singet dem Herrn ein neues Lied, die Gemeine der Heiligen sollen ihn loben.
Israel freue sich des, der ihn gemacht hat.
Die Kinder Zions sei‘n fröhlich über ihrem Könige, sie sollen loben seinen Namen im Reigen,
mit Pauken und mit Harfen sollen sie ihm spielen. (Aus Psalm 149).
II: Choral:
Wie sich ein Vat‘r erbarmet üb‘r seine junge Kinderlein, so tut der Herr uns allen,
so wir ihn kindlich fürchten rein. Er kennt das arm Gemächte, Gott weiß, wir sind nur Staub,
gleich wie das Gras vom Rechen, ein Blum und fallend Laub! Der Wind nur drüber wehet,
so ist es nicht mehr da. Also der Mensch vergehet, sein End, das ist ihm nah. (3. Strophe des Liedes „Nun lob, mein Seel“ von Johann Gramann 1704)

Dazu:
Gott, nimm dich ferner unser an, denn ohne dich ist nichts getan mit allen unsern Sachen. Drum sei du unser Schirm und Licht, und trügt uns unsre Hoffnung nicht, so wirst du‘s ferner machen. Wohl dem, der sich nur steif und fest auf dich und deine Huld verlässt.

III: Lobet den Herrn in seinen Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn, Halleluja! (Aus Psalm 150)

J. S. Bach: Kantate 49 „Ich geh und suche mit Verlangen“
Diese Kantate wurde am 3. November 1726 uraufgeführt. Vorangestellt ist eine großangelegte Sinfonia mit konzertierender Orgel. Sie ist eine geistliche Dialogkomposition: Der einzelne Christ ist Jesus gegenübergestellt. Der Text bezieht sich auf das Hohelied Salomonis, jener Liebesdichtung, die schon nach altkirchlicher Tradition in eine Zwiesprache Christi (Bräutigam) mit der Seele (Braut) oder auch seiner Kirche umgedeutet wird.
Das abschließende Duett enthält die 7. Strophe des Chorals „Wie schön leuchtet der Morgenstern“  und erklingt in langen Notenwerten im Sopran, wodurch der der Symbolcharakter unseres Dialogs endgültig offenbar wird.   

4. Aria: Ich bin herrlich, ich bin schön, meinen Heiland zu entzünden. Seines Heils Gerechtigkeit ist mein Schmuck und Ehrenkleid; Und damit will ich bestehn, wenn ich werd im Himmel gehen.

5. Recitativo: Sopran: Mein Glaube hat mich selbst so angezogen.
Bass: So bleibt mein Herze dir gewogen, So will ich mich mit dir in Ewgkeit vertrauen und verloben.
Sopran: Wie wohl ist mir! Der Himmel ist mir aufgehoben: Die Majestät ruft selbst und sendet ihre Knechte, dass das gefallene Geschlechte im Himmelssaal bei dem Erlösungsmahl zu Gaste möge sein, hier komm ich, Jesu, lass mich ein!
Bass: Sei bis im Tod getreu, so leg ich dir die Lebenskrone bei.

6. Aria: Dich hab ich je und je geliebet,
Wie bin ich doch so herzlich froh, dass mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende.
Und darum zieh ich dich zu mir.
Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände.
Ich komme bald, Amen! Amen! Ich stehe vor der Tür, Komm, du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange! Mach auf, mein Aufenthalt!
Deiner wart ich mit Verlangen. Dich hab ich je und je geliebet, Und darum zieh ich dich zu mir.
 
Coro johanni
Sopran: Caroline Huppert (Solo BWV 49), Felicitiy Angelika, Bianca Schmolz,  Dorien Schouten; Alt: Erik Eschweiler, Luisa Reineke, Gigi Yau
Tenor:  Adrien Mechler, Frits Veerman
Bass: Thilo Ratai (Solo BWV 49), Julius Steyer, Albrecht Ekert, Jonatan Voss
Paul Hönicke, Orgel/Cembalo
Beate Rux-Voss, musikalische Leitung
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann 

Sonntag, Laetare (Jubiläumskonfirmation), 31. 3. 2019
10 Uhr Johanneskirche
Dieterich Buxtehude "Nun lasst uns Gott dem Herren"
W. A. Mozart Kirchensonate C-Dur und Laudate Dominum

Kantorei
Giulia Scopelliti, Sopran
Instrumentalisten
Beate Rux-Voss, Leitung
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann 

Montag, Mariä Verkündigung, 25. 3. 2019
Johanneskirche
20 Uhr: Geistliche Abendmusik
Matthias Weckmann: Gegrüßet seist du, Holdselige
Heinrich Schütz:geistliches Konzert „Sei gegrüßet, Maria“ SWV 333
Heinrich Ignaz Franz Biber: Rosenkranzsonate I
Magnificat-Vertonungen für Chor und Orgel

Kantorei
Christine Rox, Barockvioline
Christoph Spengler, Viola da gamba
Johannes Vogt, Laute
Dorien Schouten, Sopran
Frits Veerman, Tenor u.a.
Beate Rux-Voss, Cembalo und Orgel
Pfarrer Hans-Jürgen Holzmann
Sonntag, 24. 3. 2019 Friedenskirche Ludwigsburg 18 Uhr Glaube-Liebe-Hoffnung Zusammenstellung von Bachkantaten Katharinenensemble Beate Rux-Voss, Orgel KMD Gerhard Hess, Leitung Donnerstag, 21. 3. 2019 Haus der Johannesgemeinde 20 Uhr: „Schrei ins Leben“ aus biblischer Perspektive Schwangerschaft und Geburt als Schöpfungshandeln Gottes Vortrag mit Prof. Dr. Rainer Albertz Eintritt frei, Spende für die Kirchenmusik erbeten! Mittwoch, 20. 3. 2019 Haus der Johannesgemeinde 20 Uhr: Auftakt des Projektes „Schrei ins Leben“ https://schrei-ins-leben.de/) Liederabend „Halte deine Träume fest“ Neue Lieder vom Leben zum Mitsingen Eugen Eckert, Stadionpfarrer in der Frankfurter Commerzbank-Arena und Referent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Kirche und Sport Horst Christill, Klavier, Katholischer Dekanatskantor (Landau) Musiker in der Band HABAKUK Sonntag, 17. 3. 2019 18 Uhr Kath. Kirche Schifferstadt Orgelkonzert Werke von J. S. Bach, Philipp Wolfrum und G. Gershwin Beate Rux-Voss, Orgel Samstag, 2. 3. 2019 Haus der Johannesgemeinde 14 Uhr: Aschenputtels Hochzeitsball mit Barocksensemble capella johanni Freitag, 22. 2. 2019 20:30 Uhr Johanneskirche Nachtschwärmerkonzert Hammond und Orgel
Thomas Wind, Hammond-Orgel
Christoph Georgii, Pfeifenorgel
Tobias Langguth, Gitarre
Wolfgang Tisch, Schlagzeug
Eintritt: 12,-€ (ermäßigt 8,-€)

Sonntag, 17. 2. 2019
Haus der Johannesgemeinde
11:30 Uhr: Matinèe
„Auch junge Musiker lieben alte Musik“
Werke u.a. von
Georg Philipp Telemann,  Antonio Vivaldi und William Williams
Mathis Wolfer, Blockflöte
Johanna Boehm (Barockoboe/Blockflöte)
Clara Baumgarten (Cello) und
Bernhard Hauk (Cembalo/Orgel)


Mittwoch, 6. 2. 2019
Haus der Johannesgemeinde
21:00 Uhr: Chorkonzert
J. Brahms: Liebesliederwalzer (Teile)
H. Distler: Lieder aus dem Mörikeliederbuch
Chor der Hochschule für Kirchenmusik
Caroline Huppert und Manuel Knoll, Leitung


Samstag, 2. 2. 2019
und
Sonntag, 3. 2. 2019
Haus der Johannesgemeinde
15:30 Uhr Aschenputtel (Kinderoper)
Lisa Stöhr; Sopran (Aschenputtel); Philipp Stelz (Prinz); Bass; Luisa Ostertag (Stiefmutter)
Lerchen- und Nachtigallenchor
Beate Rux-Voss, musikalische Leitung und Musik
Daniel Acht, Regie (Texte: Helga Evers und Daniel Acht)


Sonntag, 20. 1. 2019
Haus der Johannesgemeinde
11:45 Uhr: Matinèe mit frühbarocken Liebesliedern
u.a. von Barbara Strozzi, Alessandro Grandi, Girolamo Frescobaldi
Erik Eschweiler, Alt; Beate Rux-Voss, Cembalo
Eintritt frei; Spende erbeten


Samstag, 19. 1. 2019
18 Uhr Ev. Kirche Nussloch
Musikalische Schlittenfahrt ins neue Jahr
von Baroack bis Chansons
David Tasa, Trompete; Beate Rux-Voss, Orgel
Sandra Grande, Texte
Sonntag, 6. 1. 2019
18 Uhr Martinskirche Stuttgart-Möhringen
Johann Sebastian Bach:
5. Brandenburgisches Konzert
Konzert für Oboe, Violine, Streicher und 
b.c. d-Moll und Kantaten
Ludwigsburger Katharinenensemble
Beate-Rux-Voss, Cembalosolo
KMD Gerhard Hess, Leitung

Samstag, 5. 1. 2019
18 Uhr Cyriakuskirche Bönnigheim
Johann Sebastian Bach:
5. Brandenburgisches Konzert
Konzert für Oboe, Violine, Streicher und 
b.c. d-Moll und Kantaten
Ludwigsburger Katharinenensemble
Beate-Rux-Voss, Cembalosolo
KMD Gerhard Hess, Leitung
Montag, Altjahrsabend, 31. 12. 2018
20 Uhr Johanneskirche
Musikalische Schlittenfahrt ins neue Jahr
von Baroack bis Chansons
David Tasa, Trompete
Beate Rux-Voss, Orgel
Sandra Grande, Texte
Eintritt frei, Spende erbeten
Montag, Altjahrsabend, 31. 12. 2018
17 Uhr St. Raphaelkirche
Wort und Musik
Ökumenische Silvesterandacht
mit Werken für Trompete und Orgel von
Georg Friedrich Händel
William Boyce und
Chuck Seipp
David Tasa, Trompete
Beate Rux-Voss, Orgel 
Pfarrer der Ökumene Neuenheim
Weihnachtszeit 2018, Johanneskirche
Musikalische Leitung: Kantorin Beate Rux-Voss
Samstag, 22. 12. 2018
19 Uhr Johanneskirche
Adventsandacht
Besinnung im Advent
Vokalensemble der Johanneskirchengemeinde

Donnerstag, 20. 12. 2018
18:30 Uhr Johanneskirche
Musik im Advent zum Mitsingen
Heidelberger Frühling
Beate Rux-Voss, musikalische Leitung
1. Advent, Sonntag, 2. 12. 2018
19 Uhr Peterskirche
Camille Saint-Saëns: „Oratorio de Noël“
César Franck: „Der 150. Psalm“
Charles-Marie Widor: „Messe fis-Moll“

Camerata Vocale
Heidelberger Kantatenorchester; Solisten
Beate Rux-Voss, Leitung